Geschichte


Geschichtlicher Überblick von Buchenberg

nach Chr. Geburt

ca. 400 vielfältige Zeugnisse aus der Römerzeit wie Burgi in Ahegg und Kenels, Straßenabschnitte, Funde.

um 800

Ein Sohn der Königin Hildegard stiftet dem jungen Kloster Kempten umfangreiche Ländereien, wozu mit Sicherheit das Gebiet um Buchenberg gehörte. Die erste Nennung erfolgte angeblich im Jahre 804.

um 800

Durch die Zwangsansiedlung von Sachsen soll Eschach entstanden sein.

ab 900

Das Geschlecht der Rizner in Buchenberg.

962

Heinrich der Rizner, auch "der Kempter" genannt, rettet Kaiser Otto I. in Italien das Leben (Legende)

1275

Die nachweislich erste Erwähnung des Ortes "Buchiberg" in der "liber decimationis" als Pfarrei.

1348 - 1350

"liber taxationis" (1353): durch die Pest verringert sich Buchenberg von 70 auf 50 Haushalte.

1360

Die Filialkirche zu Wirlings wird erwähnt.

1430

König Sigmund verleiht Buchenberg die "Niedere Gerichtsbarkeit".

1460

17. März: Schlacht am Buchenberg

1461

Bau der St.-Georgs-Kirche zur Erinnerung an die Schlacht

1482

Stiftung eines feierlichen Jahrtags für Walther von Hohenegg und die mit ihm Erschlagenen.

1485

4. Februar: Kaiser Friedrich III. verleiht Buchenberg die "Hohe Gerichtsbarkeit" (Stock und Galgen) 6. Februar: Kaiser Friedrich III. verleiht Buchenberg das Marktrecht.

1508

Die bisher selbständige Pfarrei Eschach kommt zu Buchenberg.

1525

Der Wirt Jörg Funk und Jakob Foberer spielen im Bauernkrieg eine führende Rolle. Foberer ist Anführer des Trauchgauer Haufens. März-Juli: die Pfarrkirche Buchenberg hat einen evangelischen Prediger.

1606

Vertrag der Stadt Ulm mit dem Kloster Isny, 70 Jahre lang östlich der Eschach Holz schlagen zu dürfen Dieses Gebiet hatte des Kloster Isny als Lehensgut vom Stift Kempten erhalten (Ulmerthal).

1640

30. Mai: 15 Häuser in Flammen.

1646

Der Lenzfrieder Franziskanerpater Georg Trilsch verhindert ein abermaliges Niederbrennen des Ortes durch die Schweden

1693

Unter Fürstabt Rupert von Bodman werden der Eschacher Weiher und der Mühlenbach fertiggestellt. Damit ist die für das Gewerbe notwendige Wasserversorgung des Stiftes Kempten gesichert.

1710

Eschach wird vereinödet.

1716

Buchenberg und Eschachberg werden vereinödet.

1717

Kreuzthal wird eigene Pfarrei.

1735

Vereinödung von Wirlings und Eschachried.

1746

Die Wiederinstandsetzung des zerfallenen Hochgerichts wird vom Hofrat des Stifts angeordnet. Die St.-Martins-Kirche in Kreuzthal wird errichtet.

1750

Der Buchenberger Gallus Zeiler wird Abt des Klosters Füssen. Er hat barocke Musik- und Gesangsstücke komponiert.

1784

Der Pfarrhof wird gebaut (abgebr. 1979).

1791

Abbruch der alten Pfarrkirche wegen Baufälligkeit durch Pfarrer Kramer. Der Turm bleibt stehen.

1792

18.4.:Grundsteinlegung zur neuen Kirche durch Fürstabt Rupert von Neuenstein. Die Kirche wird im Louis-Seize-Stil (Frühklassizismus) ausgestattet.

1796 - 1809

Die Franzosen suchen Buchenberg des öfteren Heim.

1803

Säkularisation. Der Kirchenbesitz  hier das Stift Kempten wird verstaatlicht. Buchenberg ist nun Marktgemeinde im kurfürstlichen, ab 1806 im Königreich Bayern.

1814

Der Galgen wird versteigert und abgebrochen.

1821

Die Pfarrei wird dem Bistum Augsburg zugeordnet (vorher Bistum Konstanz)

1861

Pfarrer Hochmeyer läßt den Kirchtum auf 51 m erhöhen und mit einer Spitzhaube versehen (vorher Satteldach).

1877

Schule wird gebaut (heutiges Rathaus)

1907

Neue Straße nach Kempten wird eröffnet (Jetzige St.2055).

1909

Eisenbahneröffnung (Einstellung des Zugverkehrs September 1984).

1925

Trinkwasser aus Steckenried (130 l/min.).

1929

Buchenberg erhält sein Wappen.

1946 - 1949

Anwachsen der Marktgemeinde durch Zuzug Heimatvertriebener

1952/53

Leichenhausausbau und Friedhofserweiterung.

1963

1. Jan.: Freiwillige Eingliederung von Hochberg und Tobelsäge.

1966

Mittelpunktschule wird bezogen. Schulen in Wirlings, Masers, Eschach werden aufgelöst, ab 7. Klasse kommen auch die Schüler aus Wiggensbach.

1969

Neuer Friedhof an der Wirlinger Straße wird angelegt.

1971

1. April: Im Zuge der Gebietsreform schließt sich die selbständige Gemeinde Kreuzthal Buchenberg an.

1979

Haus des Gastes wird eingeweiht. Buchenberg hat wieder einen Saal.

1980

Das neue Pfarrheim wird eingeweiht.

1985

Buchenberg feiert das 500jährige Jubiläum seiner Markterhebung.

1992 Neubau Dreifach-Turnhalle (Einweihung 1994)
1994 Holzhackschnitzel-Heizwerk (Inbetriebnahme)
1999 Neubau Feuerwehrhaus (Einweihung)
2001 Einweihung Wasserschmeckerweg (Wünschelrutenweg)
2003
Anbau Schule Buchenberg mit neuer Bücherei
2005 Fertigstellung Umbau Hartplatz in neuen Rasenplatz