Neuer Feldgeschworener für Buchenberg


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Sie wachen über die Grenzen und unterstützen die Ämter für Digitalisierung, Breitband und Vermessung: die Feldgeschworenen. Die Tätigkeit zählt zu den ältesten Ehrenämtern in Bayern und geht in seiner Tradition bis ins 13./14. Jahrhundert zurück. Zum Feldgeschworenen wird man auf Lebenszeit gewählt.

Mit Georg Bischlager konnte Bürgermeister Toni Barth nun einen zusätzlichen Feldgeschworenen für Buchenberg vereidigen. Zuvor wurde der 58-jährige einstimmig durch den Gemeinderat gewählt. Der gebürtige Buchenberger wird, gemeinsam mit Gerhard Schweiger, der bereits seit über 20 Jahren als Feldgeschworener tätig ist, das Vermessungsamt bei allen Abmarkungsterminen im Gemeindegebiet unterstützen.

Mit großer Ankerkennung gratulierte Bürgermeister Toni Barth Georg Bischlager zum neuen, wichtigen Ehrenamt  für’s Dorf und bedankte sich im Namen der Markgemeinde bei ihm für seine Bereitschaft dieses kommunale Ehrenamt zu übernehmen.

Gut zu wissen:

Was ist eigentlich ein „Siebenergeheimnis“?

Die Feldgeschworenen kennzeichnen die Lage der Grenzpunkte mit geheimen Zeichen. Diese werden auch Unterlagen, Beleg, Zeugen oder Geheimnis genannt. Die Siebenerzeichen sind meist besonders geformte und beschriftete Zeichen aus dauerhaftem Material, wie z. B. gebranntem Ton, Glas, Porzellan oder Metall. Sie werden im Bereich des Grenzsteins in einer bestimmten, nur den Feldgeschworenen bekannten Anordnung ausgelegt. Die Art dieser Anordnung bezeichnet man als "Siebenergeheimnis". An Form und Lage der Zeichen erkennen die Feldgeschworenen, ob der Stein verändert wurde.

Quelle: https://www.ldbv.bayern.de/vermessung/feldgeschworene.html